Edouard Manet

 
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Edouard                        Manet                                                        - Duret, E. Manet. 1910
Edouard Manet
"Duret, E. Manet. 1910 "
770 €
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Max                            Liebermann                                                   - Liebespaar auf einem Spaziergang im Grunewald
Max Liebermann
"Liebespaar auf einem Spaziergang im Grunewald "
65.000 €
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Maximilien                     Luce                                                         - Porträt von Georges Seurat
Maximilien Luce
"Porträt von Georges Seurat "
50.000 €
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Berthe                         Morisot                                                      - Deux filles assises près d'une table
Berthe Morisot
"Deux filles assises près d'une table "
9.000 €
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Pierre-Auguste                 Renoir                                                       - Baigneuse assise
Pierre-Auguste Renoir
"Baigneuse assise "
4.210 €
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Ferdinand                      Hodler                                                       - Frühlingssehnsucht
Ferdinand Hodler
"Frühlingssehnsucht "
3.500 €
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Edouard                        Vuillard                                                     - L'Avenue
Edouard Vuillard
"L'Avenue "
3.000 €
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Pierre-Auguste                 Renoir                                                       - Le fleuve Scamandre
Pierre-Auguste Renoir
"Le fleuve Scamandre "
2.000 €
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Biografie Werke Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Edouard Manet

Paris 1832
- Paris 1883


Als Sohn eines wohlhabenden Pariser Beamten verlässt Edouard Manet im Jahr 1850 die Seekadettenschule, um dann die Künstlerlaufbahn einzuschlagen. Er besucht von 1850 bis 1856 das Atelier des Salonmalers Thomas Couture. Obwohl sich der jungen Künstler nicht mit den Themen der Historie und der moralisierenden Erotik identifiziert, bekommt Manet hier erste wichtige Anregungen hinsichtlich einer farblich betonenden Malweise. Auf seinen vielen Studienreisen kopiert der Maler die Künstler Rembrandt, Hals und Tizian und stellen neben Delacroix, Goya, Murillo und Velázquez für ihn wichtige Vorbilder dar. Ab 1860 beginnt Edouard Manet, traditionelle Themen in avangardistischer Manier und in Form von großformatigen Figurenbildern umzusetzen. Erstmals im Jahr 1861 ist er im Pariser Salon  mit dem "Spanischen Gitarrenspieler" vertreten, stösst aber in den kommenden Jahren auf große Ablehnung. Das Werk "Frühstück im Grünen", das, genau wie die "Olympia", ein mythologisches Thema in radikal zeitgenösssischer Weise interpretiert, wird vom Salon zurückgewiesen. Edouard Manet gründet daher im Jahr 1863 den Salon des Refusés, in welchem das "Frühstück im Grünen" einen Skandal auslöst. Er provoziert neben der Auswahl seiner auf die zeitgenössische Welt bezogenen Themen auch durch seine Malweise, die die Farbe vor die Linie setzt, mit leuchtenden Kontrasten spielt und deren Kompositionen oft spontan wirken. Nach dem Jahr 1871 wird der Künstler auch durch den Kontakt zu Claude Monet zur Freilichtmalerei angeregt, und in den folgenden Jahren prägen seine Bilder hellere, leuchtendere Farben und ein leichterer, skizzenhafterer Pinselstrich. Zeitgleich findet Edouard Manet breitere Anerkennung bei Künstlern, Sammlern und Kritikern, bis er im Jahr 1881, mittlerweile schwer erkrankt, im Salon mit einer Auszeichnung zweiter Klasse geehrt und zum Ritter der Ehrenlegion ernannt wird. Nach seinem Tod im Jahr 1882 dauert es weitere sieben Jahre, bis die Aufnahme der "Olympia" in den Louvre durchgesetzt wird und erkannt wird, dass Edouard Manets Oeuvre auf die Entwicklung der Malerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts starken Einfluss ausübt.